Widerspruch Berlin

 

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Ergänzung am 17.11.2015

Es wurde ein Schreiben veröffentlicht, bei dem man davon ausgehen kann, das die Zwangs-Pflegekammer Berlin vorläufig gestoppt ist. Schreiben von Dr. Wolfgang Albers. Jedoch sollte man sich darauf nicht verlassen. Es ist weiterhin wichtig, Widerspruchschreiben an den Senat zu schicken. Je mehr dort ankommen, desto größer wird der Druck, eine solche Kammer nicht einzuführen.

 


 

In Berlin ist die Umfrage zur Pflegekammer gelaufen. Auch wenn angeblich rund 60 % der Pflegekräfte eine Zwangskammer wollen, so sind es doch mindestens 40 % die diese ablehnen. Für diese bedeutet das, sie müssen diese Verwaltung bezahlen, ohne dieser jemals einen Auftrag oder eine Legitimation dafür erteilt zu haben. Seit der fragwürdigen Nummer in Rheinland-Pfalz, darf man die Ergebnisse solcher Umfragen kritisch betrachten.

 

Spätestens, wenn auch der oder die Letzte mitbekommen hat, dass eine solche »Pflegekammer« (die ja gar nicht für »die Pflege« steht) keine Interessenvertretung ist und sein darf, sondern nur ein künstlich geschaffenes berufsinternes Bürokratiemonster ist, wird sich die Meinung ganz schnell ändern.

 

Damit alle demokratisch orientierten Pflegekräfte ihre Ablehnung gegenüber den Abgeordneten noch einmal deutlich machen können, gibt es hier ein Widerspruchschreiben. Noch besteht die Chance zum Einlenken der Politik. In Bayern hat es auch geklappt.

 

Ja, es macht Sinn dieses Schreiben auch nach der Umfrage abzuschicken. Und nein, es macht keinen Sinn das Thema auszusitzen. Wohin man mit Aussitzen und Abwarten kommt, sieht man ja jetzt. Spätestens, wenn die Zwangsregistrierung und die erste Rechnung kommt.