Name: BXXXXX MXXXXX E-Mail: xxx@gmxpro.de Denken wir einen Augenblick nach. Wie sieht es momentan in der Pflege aus? • Personalmangel?! • Keine oder geringe Kompetenzen?! • In den Augen der nicht Pflegenden und leider auch vieler Pflegenden geringe Entscheidungsmöglichkeiten?! • Für viel Pflegende gilt auch noch das Sie wenig an Fortbildungen teilnehmen (meine Erfahrung in meinem Umfeld). • Geringer Organisationsgrad der Pflegenden ( Berufsverbände, Gewerkschaft) Sollen diese Punkte geändert werden, muss ein Ruck durch die Pflegenden gehen. Wenn man etwas ändern will, sollte man mit vielen gleichgesinnten Personen auftreten. Bei der momentan sehr zersplitterten Organisationsstruktur der Pflegeverbände ist das fast nicht möglich. D.h. wir müssen uns zusammen tun – eine Möglichkeit ist es eine Organisation zu schaffen in denen sich die Pflegenden organisieren können – freiwillige Organisation zum BSP. In einer Pflegegewerschaft haben in der Vergangenheit leider nicht funktioniert. Eine Möglichkeit ist es sich umschauen was andere Gruppen so tun – und hier sieht man abgesehen von Ärzten und Anwälten mit ihrem Kammersystem, dass es auch viele andere Interessensvertretung gibt um ihre Ziel und Wünsche voran zu bringen. Handwerkskammern , Industriekammern, Interessenvertretung der Einzelhändler auf Stadtebenen, Elterninitiativen im Kindergarten etc. All diese Gruppen haben das wahrscheinlich nicht nur aus Spaß an der Freude gemacht sondern um gemeinsam und stark Auftreten zu können. Bei Industrie und Handelskammer oder Innung des Handwerks werden zu dem die Vorgaben des Berufs aus dem Beruf heraus festgelegt. Man sieht, so glaube ich hier schon das die Pflege hinterherreitet und nicht Vorreiter ist und viel unsere Probleme vielleicht daraus resultieren das wir uns bisher fremdbestimmen lassen. Also einfach mal Überlegen ob so eine Kammer vielleicht doch Sinn macht. Nun zu den „Kritikpunkten“. Zwangsmitgliedschaft - ja das ist ein Problem – in Deutschland und vielen Länder um uns herum haben immer schon ein Register der Pflegenden – bei uns weis keiner wie viel wir sind. Kosten – ja, würdest Du/Sie die Organisationsarbeit und die ganzen kleine und großen Kämpfe umsonst machen. Kosten 2 – Lobbyarbeit kostet Geld Kosten 3 – ohne diese Investitionen , Womenpower, Broschüren werden wir keine Einfluss erhalten. Haben wir keinen Einfluss wir es keine Mittel für die Pflege geben dito wir es kein Personal geben und wir die Möglichkeit mit guter Qualität zu pflegen weiter abnehmen,. Das kann uns passieren weil man von außen einfach die Qualität absenkt kann , da wir ja im Moment fremd bestimmt sind. Ängste: • Ja, die gibt es zum Beispiel: Ich muss auf einmal für etwas zahlen was ich nicht verstehe. • Ich sehe erst mal nur meine Problem vor Ort und denke die können schön reden passiert ja doch nichts. Leider vergesse ich hier, dass ich die Problem nicht allein und im kleinen Lösen kann ( Ihr Pflegedirektor und ihr Verwaltungsdirektor habe keine Vorgaben zur mind. Besetzung einer normalen Station (nach meinem Wissenstand) • Muss ich meine Weiterbildung selber Zahlen, kann passieren wenn ich weiter kommen will, ich kennen sehr viel Leute die auf eigene Kosten Bachelor- und Masterstudiengänge gemacht haben um weiter zu kommen. • Kann aber auch sein und das ist sogar sehr wahrscheinlich, das Qualitätskriterien festgelegt werden die notwendig sind Pflege durchzuführen und will ein Arbeitgeber diese Kriterien erfüllen dann wir er auch Leute in die Fortbildung senden müssen – auf seine Kosten. Auch das gibt es schon .. Breast Caer Nurse, Schmerzschwester (Pain Nurse) Fachpflege Anästhesie und Intensiv etc.. So, dass mal zum Nachdenken auf leider sehr oberflächliche und meiner Meinung nach der Pflege unwürdigen Art und Weise einiger Diskutanten Fehler die Ihr findet dürft Ihr behalten 😊 BXXXX MXXXXX ( Op-Pfleger, Lehrer, Dipl. Pflegepädagoge, Kinästhetics Trainer, Mensch der Versucht hinter die Sachen zuguckt) Und jetzt los mit den Dislikes